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Seit 1993 können Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Volksschule und seit 1997 auch an der Hauptschule sowie der AHS-Unterstufe nach dem ihrer Leistungsfähigkeit entsprechenden Lehrplan unterrichtet werden.
Integration behinderter Kinder bedeutet eine Veränderung unseres Schulsystems:
- Freie Arbeitsphasen
- Teamarbeit / Teamteaching der Lehrkräfte
- Auseinandersetzung der Lehrkräfte mit den besonderen Bedürfnissen der Kinder
- Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Eltern
Integration bedeutet eine Veränderung in der Gesellschaft:
- Soziale Gleichberechtigung
- Wahlmöglichkeit der Eltern (Integration oder Sonderschule), soweit die notwendigen personellen und sachlichen Rahmenbedingungen vorliegen
- Soziales Lernen - Abbau von Vorurteilen durch Begegnung
Integration bedeutet für die Familie:
- Ihr Kind erfährt Erziehung ohne Ausgrenzung
- Ihr Kind kann eine wohnortnahe Schule besuchen
- Ihr Kind wächst mit Freunden und Freundinnen der Heimatgemeinde auf
Integration bemüht sich um die individuellen Entwicklungs- und Lernwege aller Kinder. Integration bedeutet nicht gleiches Wissen und gleiche Leistung aller Kinder.
Für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern stehen - der lokalen Situation entsprechend - drei Angebotsvarianten zur Verfügung: Integrationsklassen, Stützlehrerklassen und kooperative Klassen.
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